im GEHspräch: FRAUENRECHTE SIND MENSCHENRECHTE
Weltweit werden immer noch viele Frauen und Mädchen aufgrund ihres biologischen und sozialen Geschlechts (Gender) diskriminiert. Geschlechterungleichheit zeigt sich in vielen Lebensbereichen: Jede dritte Frau ist im Laufe ihres Lebens von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Frauen verdienen im Durchschnitt nach wie vor weniger als Männer, leisten den Großteil unbezahlter Care-Arbeit und sind häufiger von Altersarmut betroffen. Zudem haben viele Frauen weltweit noch immer eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und gesellschaftlicher Teilhabe.
Diese strukturellen Ungleichheiten bilden die Grundlage vieler Probleme, von denen Frauen und Mädchen unverhältnismäßig stark betroffen sind; darunter häusliche und sexualisierte Gewalt, ökonomische Benachteiligung und fehlende öffentliche Sichtbarkeit.
Ramona Holzschuh von StoP „Stadtteile ohne Partnergewalt“ berichtet über ihre Tätigkeiten und Erfahrungen von StoP in Franckviertel. Im GEHspräch geben uns Ramona Holzschuh und Grete Rackl (ehemalige Geschäftsführerin Frauenhaus Linz) kurze Einblicke in die Geschichte der Entwicklung der Frauenrechte und Frauenbewegungen u.a. in Linz, über die Wohnsituation, (nicht) vorhandene öffentliche Räume und über die bestehende Care-Arbeit von Frauen. Dabei wird versucht, unterschiedliche Sichtweisen und Lebensrealitäten von Frauen aus dem Franckviertel aus einer intersektionellen Perspektive sichtbar zu machen.
- Wann: Mittwoch, 22.7., 9:30 Uhr
- Treffpunkt: beim „Kiosk“ im Franckviertel (Stieglbauerstraße 10)
gut erreichbar mit den Buslinien 45, 25 und 27
wir bitten um Anmeldung bei info@linzzufuss.at

unterstützt von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung zum Schwerpunktthema „Menschenrechte heute“.

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